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Die Spannung steigt, die CHAMPIONS 2022 biegen auf die Zielgerade ein! Nur noch vier Tage lang – bis Sonntag, 20. November, 23.59 Uhr – können die Berlinerinnen und Berliner unter www.champions-berlin.de ihre „CHAMPIONS 2022 – Berlins Sportler*innen des Jahres“ wählen und hochwertige Preise gewinnen. Unter anderem werden VIP-Tickets für die Heimspiele von Berliner Top-Klubs und zahlreiche weitere Spitzensport-Veranstaltungen verlost. Berlins Sportler*innen des Jahres 2022 werden dann am Samstag, 3. Dezember, im Rahmen der festlichen CHAMPIONS-Gala im ESTREL geehrt. Noch sind Tickets für die Berliner Sport-Party des Jahres erhältlich.

Der beliebte Publikumspreis der Hauptstadt-Medien wird bereits seit 1979 vergeben. Zur Wahl stehen 2022 wieder je zehn Sportlerinnen und Sportler, Mannschaften sowie Trainer*innen/Manager*innen, darunter Berlins Top-Bundesligisten und zahlreiche Welt- und Europameister*innen. Gewählt werden kann bis kommenden Sonntag, 20. November 2022, online bei den Medienpartnern und unter www.champions-berlin.de. Neben den Berlinerinnen und Berlinern wählt wie in den Vorjahren eine Expertenjury (Medienpartner, Vertreter*innen des Landes Berlin, des Landessportbunds und des Olympiastützpunkts) die CHAMPIONS 2022. Die Ergebnisse aus Publikumswahl und Expertenjury fließen zu jeweils 50 Prozent ins Endergebnis ein.

 

Feiern mit den Sportstars: Jetzt Tickets für die große CHAMPIONS-Gala am 3. Dezember sichern

Eine große Bühne für den Berliner Sport, ein exzellentes Showprogramm und Buffet sowie zahlreiche Begegnungen mit aktuellen und ehemaligen Berliner Top-Athletinnen und Athleten – die CHAMPIONS-Gala im ESTREL Hotel mit über 1000 Gästen wird wieder zu Berlins Sport-Party des Jahres. Wer dabei sein möchte, wenn die CHAMPIONS 2022 verkündet und geehrt werden, kann sich jetzt noch Tickets (Einzelkarten oder Zehner-Tisch) sichern. Das Kaufkartenkontingent (ab 139 Euro) ist erhältlich unter www.champions-berlin.de sowie telefonisch unter 030 30 111 86 11. Die Veranstaltung steht diesmal unter dem Motto „Special Olympics World Games Berlin 2023“.

Weitere Informationen und Tickets für die große Gala am Samstag, 3. Dezember 2022, unter www.champions-berlin.de.

Auf die Plätze, fertig, los: Die Berlinerinnen und Berliner wählen ab heute, und bis zum 20. November ihre „CHAMPIONS 2022 – Berlins Sportler*innen des Jahres“. Welche Athletinnen und Athleten, Mannschaften sowie Trainer*innen und Manager*innen triumphieren in diesem Jahr? Die Sport-Fans können unter www.champions-berlin.de abstimmen – und selbst hochwertige Preise gewinnen. Die CHAMPIONS 2022 werden dann am Samstag, 3. Dezember, im Rahmen der festlichen CHAMPIONS-Gala im ESTREL geehrt.

Gefeiert wird in einem etwas kleineren Rahmen: Statt 2000 Gästen werden in der großen ESTREL Convention Hall bis zu 1500 Gäste dabei sein und gemeinsam mit zahlreichen Spitzen-Sportler*innen das hochklassige Show-Programm genießen. Ein begrenztes Kaufkartenkontingent (ab 139 Euro) ist erhältlich unter www.champions-berlin.de sowie telefonisch unter 030 30 111 86 11.

Elena Semechin nach „wildem“ Jahr: „Erneute Nominierung ist eine Riesen-Auszeichnung“

Der beliebte Publikumspreis der Hauptstadt-Medien wird seit 1979 vergeben. Zur Wahl stehen 2022 wieder je zehn Sportlerinnen und Sportler, Mannschaften sowie Trainer*innen/Manager*innen. Bei den Sportlerinnen nominierten die Sportredaktionen der Hauptstadt unter anderem Elena Semechin. Die Para-Schwimmerin, die im Vorjahr und 2019 die Wahl zur Sportlerin des Jahres gewonnen hat, holte in diesem Jahr WM-Silber über 100 Meter Brust – mitten in ihrer Chemo-Therapie und nur wenige Monate, nachdem ihr ein Gehirntumor entfernt worden war. „Die erneute Nominierung ist eine Riesen-Auszeichnung“, sagt Elena Semechin. „So viele Höhen und Tiefen in den vergangenen Monaten – hinter mir liegt das aufregendste Jahr meines Lebens. Ich würde mich sehr freuen, dieses wilde Jahr richtig schön mit all den anderen Sportlerinnen und Sportlern auf der CHAMPIONS-Gala ausklingen lassen zu können. Das wäre cool. Ich drücke allen Nominierten die Daumen – viel Erfolg und viel Glück!“

Zur Wahl stehen unter anderem auch Berlins Eisschnelllauf-Ikone Claudia Pechstein und Deutschlands Sprint-Königin Gina Lückenkemper. Die Athletin vom SCC Berlin hatte sich bei der Europameisterschaft in München ebenso den EM-Titel gesichert wie Speerwerfer Julian Weber, der bei den Männern nominiert ist. Seine Konkurrenten sind unter anderem der Kanu-Weltmeister und -Europameister Tim Hecker sowie die in den USA aktiven Berliner Hany Mukhtar, der in der Major League Soccer Torschützenkönig wurde, und Franz Wagner. Das Berliner Basketball-Ass hat nicht nur in der nordamerikanischen Profiliga NBA überzeugt, sondern auch mit dem deutschen Team in seiner Heimatstadt EM-Bronze gewonnen. Tim Hecker: „Ich freue mich sehr über die Nominierung. Es ehrt mich sehr, dass meine erbrachten Leistungen dieses Jahr so gewürdigt werden.“

Die „Qual der Wahl“ haben die Berlinerinnen und Berliner auch bei den Mannschaften mit den erfolgreichen Profiklubs der Sportmetropole um Alba Berlin, die Füchse Berlin, die BR Volleys, die Eisbären und Vorjahressieger 1. FC Union Berlin sowie weiteren Teams wie den Wasserballerinnen von Spandau 04 und den Wasserspringerinnen Elena und Christina Wassen. Hochkarätig besetzt ist auch die Kategorie „Trainer*innen/Manager*innen“. Zur Wahl stehen unter anderem Vorjahressieger Urs Fischer vom 1. FC Union Berlin, Füchse-Manager Bob Hannig und Irina Palina, Trainerin der erfolgreichen Tischtennis-Spielerinnen des ttc eastside.

Gewählt werden kann bis zum 20. November online bei allen Medienpartnern und unter www.champions-berlin.de. Und alle, die abstimmen, können auch gewinnen – unter anderem Eintrittskarten für das DFB-Pokalfinale 2023 und weitere wertvolle Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Neben den Berlinerinnen und Berlinern wählt wie in den Vorjahren eine Expertenjury (Medienpartner, Vertreter*innen der Stadt, des Landessportbunds und des Olympiastützpunkts) die CHAMPIONS 2022. Die Ergebnisse aus Publikumswahl und Expertenjury fließen zu jeweils 50 Prozent ins Endergebnis ein.

Weitere Informationen und Tickets für die große Gala am Samstag, 3. Dezember 2022, unter www.champions-berlin.de. Die Veranstaltung mit großartigen Show-Acts und Buffetts steht diesmal unter dem Motto „Special Olympics World Games Berlin 2023“.

©Cathrin Bach

Wie viele Schritte können 26 Schulen mit 1.500 Kindern innerhalb von 3 Wochen sammeln?

Die Antwort: 27.175.811 Schritte

Auch in diesem Jahr rief die degewo AG in Kooperation mit dem Landessportbund Berlin zur degewo- Bewegungschallenge auf. Nach erfolgreicherer Erstauflage in Neukölln 2021 wurde das Projekt in diesem Jahr um einen Bezirk erweitert, sodass auch die Schulen in Marzahn-Hellersdorf fleißig Schritte sammeln konnten. Im Zeitraum vom 13.06 bis 01.07. hieß es Laufen und Bewegen was das Zeug hält. Nach drei bewegten und bewegenden Wochen wurden diese Woche die stolzen Siegerschulen verkündet. Insgesamt sind alle Teilnehmenden gemeinsam 27.175.811 Schritte gelaufen, was über eine Strecke von Berlin bis nach Australien hinaus geht und etwa einer Distanz entspricht, die eine Gazelle in fünf Jahren zurücklegt. Damit sind die Schulen definitiv über die Erwartungen hinausgeschossen und haben das Organisationsteam sprachlos gemacht. Das ist eine Wahnsinnsleitung!

In Neukölln lauten die Siegerschulen wie folgt. Auf dem ersten Platz mit beeindruckenden 1.762.924 Schritten ist das Hannah-Arendt-Gymnasium gelandet. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz landete die Katholische Schule St. Marien mit 1.531.321 Schritten.

Auch in Marzahn-Hellersdorf wurden dieses Jahr fleißig Schritte gesammelt und hier lauten die Siegerschulen wie folgt. Auf dem ersten Platz landete die Wilhelm-Busch-Grundschule mit großartigen 1.474.940 Schritten, gefolgt von Ebereschenschule auf Rang zwei mit 1.239.686 Schritten.

Natürlich waren auch noch viele andere Schulen aktiv. Welche Ergebnisse und Platzierungen sie erzielt haben, können Sie dem Siegerehrungsvideo entnehmen: www.degewo-triathlon.de

 

Wir beglückwünschen die Siegerschulen, aber natürlich auch alle anderen teilnehmenden Schulen für die diesjährige Leistung.

Schöne Sommerferien und bis zum nächsten Jahr!

Foto: Cathrin Bach 

„Für uns seid Ihr die Größten!“ – unter diesem Motto steht das ISTAF 2022 am Sonntag, 4. September, im Berliner Olympiastadion. Zum Kampagnen-Auftakt am heutigen Internationalen Kindertag veröffentlichten die ISTAF-Macher einen emotionalen Clip, in dem die kleinen zu großen Leichtathletik-Stars werden und „gemeinsam“ mit ihren Idolen wie Malaika Mihambo, Johannes Vetter und Gina Lückenkemper auf der Bahn stehen.

Hier geht’s zum Clip …

„In der Corona-Pandemie müssen vor allem die Kinder und Jugendlichen große Herausforderungen meistern“, sagt Martin Seeber, Meeting-Direktor des größten deutschen Leichtathletik-Meetings. „Daher stellen wir in diesem Jahr die Kinder in den Mittelpunkt und machen mit zahlreichen Aktionen die kleinen zu großen Stars.“

Erstmals seit Beginn der Pandemie ist wieder eine Fan-Zone geplant, in der die jungen Fans auf ihre Idole wie Gesa Krause treffen können. Der Nachwuchs-Wettbewerb ISTAF SCHOOLS CUP wird ausgebaut. Im Vorfeld des Weltklasse-Meetings wird es das BSR-Kindertraining“ mit ISTAF-Stars geben. Bereits auf Hochtouren läuft „ISTAF macht Schule“. Bis Jahresende sollen 100 Berliner Schulen von Maskottchen Berlino und dem ISTAF-Mobil besucht werden.

Neues Familien-Ticket! Vier Top-Karten für 29 Euro

Damit möglichst viele junge Fans die Spitzen-Athletinnen und -Athleten im Olympiastadion live erleben können, ist ab heute auch das ISTAF-Familien-Ticket („Family & Friends-Ticket“) erhältlich. Es gilt für vier Plätze im Unterrang (Kat.4) und kostet lediglich 29 Euro. Weitere Infos unter www.istaf.de; Ticketbestellung im Online-Ticketshop unter www.tickets.istaf.de und telefonisch unter 030 30 111 86-30.

Spürt Ihr auch das Kribbeln? Endlich nimmt diese verrückte Leichtathletik-Saison richtig Fahrt auf! DM in Berlin, WM und Heim-EM und als großes Saison-Finale das ISTAF am Sonntag, 4. September 2022, mit Euren Idolen im wunderschönen Berliner Olympiastadion!!! In genau 100 TAGEN ist es schon soweit!

Sichert Euch jetzt Eure Lieblingsplätze: www.istaf.de

Die Leichtathletik-Hallensaison ist beendet – jetzt geht es mit großen Schritten Richtung ISTAF.

Weltmeisterschaften in den USA, Europameisterschaften in München – und als großes Finale eines besonderen Leichtathletik-Jahres das ISTAF im Berliner Olympiastadion: Am Sonntag, 4. September 2022, geht es wieder rund in der schönsten Leichtathletik-Arena Deutschlands.

Kompakt an einem Sonntag-Nachmittag treten beim ISTAF rund 120 Weltklasse-Athletinnen und -Athleten in hochklassig besetzten Disziplinen an (u.a. geplant: 100 m, 100/110 m Hürden, 1.500 m, 3.000 m Hindernis, Diskuswurf, Speerwurf, Weitsprung, Stabhochsprung).

Seien Sie live dabei, wenn sich die besten Leichtathleten der Welt im Berliner Olympiastadion messen!

Mit dem ISTAF-Frühbucherrabatt sparen Fans noch bis Ende März 20 Prozent in allen Ticket-Kategorien (PK 1 bis PK 5; ausgenommen sind VIP-Tickets). Karten mit Frühbucher-Rabatt und weitere Informationen gibt’s telefonisch bei der ISTAF-Tickethotline 030/301118630 und online im Ticketshop unter www.tickets.istaf.de.

ISTAF-Stars hat das ISTAF INDOOR insgesamt 22 Baumschul-Projekte von Charity-Partner Plan International in Sambia finanziert. Dank der Spenden-Aktion „ISTAF für Sambia“ kann dort geholfen werden, wo der Klimawandel bereits jetzt verheerende Auswirkungen hat.

Von Anfang Februar bis nach den Deutschen Meisterschaften in Leipzig, wo sich auch der Deutsche Leichtathletik-Verband für die Aktion stark machte, konnten sich Sportbegeisterte zahlreiche Wünsche, die es nicht zu kaufen gibt, erfüllen und dabei mithelfen, die im Projektjahr 2022 avisierten 22 Baumschul-Projekte in Sambia zu finanzieren. Ob ein Kindergeburtstag mit Berlino, eine von den ISTAF-Stars signierte Startnummer oder eine Tour hinter die Kulissen des Berliner Olympiastadions – als Dankeschön für eine Spende waren viele großartige Prämien erhältlich. Gemeinsam mit Plan International und den Fans konnte das ISTAF INDOOR so das Spendenziel von 4.158 Euro übertreffen und so 22 Baumschul-Projekte in Sambia ermöglichen. In Sambia beeinträchtigen anhaltende Trockenheit in Verbindung mit immer kürzeren, aber heftigen Regenfällen die Landwirtschaft. Abholzung belastet zusätzlich die Wälder. 58 Prozent der Bevölkerung sind von extremer Armut betroffen und 40 Prozent der Kinder leiden dort an ernährungsbedingter Unterentwicklung. Im Rahmen dieses Projekts fördert die Kinderhilfsorganisation Plan International unter anderem die Aufforstung lokaler Waldgebiete und schult junge Frauen und Männer zu Themen wie Umwelt- und Klimaschutz. Für die Aufforstung arbeitet Plan mit den Schulen vor Ort zusammen: Materialien wie Saatgut und Töpfe werden bereitgestellt, und die Schulkinder ziehen die neuen Bäume in Baumschulen heran. Insgesamt erreichen die Maßnahmen des Projekts rund 20.000 Menschen in den Projektgemeinden in Sambia.

Weitere Infos unter www.plan.de/ISTAF

Tolle Nachricht für alle Leichtathletik-Fans! Beim ISTAF INDOOR Düsseldorf am Sonntag, 20. Februar 2022, dürfen bis zu 4.000 Zuschauer*innen live im PSD BANK DOME dabei sein. Damit sind ab sofort wieder weitere Tickets in den verschiedenen Preisgruppen im Verkauf. Alle Infos und Tickets unter www.istaf-indoor.de und im Ticketshop unter www.tickets.istaf.de.

„Mit den bislang zugelassenen 750 Zuschauer*innen war die Veranstaltung schnell ausverkauft“, sagt Meetingdirektor Martin Seeber. „Schweren Herzens mussten wir vielen Fans absagen. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass die Politik die Rahmenbedingungen für Sportgroßveranstaltungen vereinheitlicht hat und bis zu 4.000 Sportbegeisterte im PSD BANK DOME Spitzen-Leichtathletik live erleben dürfen.“

Freuen können sich die Fans auf zahlreiche Top-Athletinnen und packende Duelle. Mit dabei sind unter anderem zahlreiche deutsche Topstars. Malaika Mihambo, Weitsprung-Olympiasiegerin und Deutschlands Sportlerin des Jahres, bestreitet nach dem Auftakt beim ISTAF INDOOR in Berlin (4.2.) am 20. Februar in Düsseldorf ihren zweiten Weitsprung-Wettbewerb des Jahres. Sprint-Ass Gina Lückenkemper feiert ihre Premiere beim ISTAF INDOOR Düsseldorf und trifft gemeinsam mit Tatjana Pinto auf absolute Weltklasse: Über die 60 Meter geht die weltweit schnellste Sprinterin der Hallensaison 20/21 an den Start – Ajla Del Ponte aus der Schweiz. Die Hallen-Europameisterin 2021 lief bei ihrem Titelgewinn die 60 Meter in 7,03 Sekunden.

Eintrittskarten für das ISTAF INDOOR in Düsseldorf gibt’s im Online-Ticketshop unter www.tickets.istaf.de und telefonisch unter 030.30 111 86 66. Im PSD BANK DOME gilt Maskenpflicht (medizinische Maske) sowie die 2G-plus-Regel. Zutritt haben „Geboosterte“, „frisch Geimpfte“ und „frisch Genesene“ sowie doppelt Geimpfte und Genesene mit einem zertifizierten und tagesaktuellen negativen Testergebnis. Bis zu 4.000 Fans, die mit Abstand zueinander sitzen, dürfen im PSD BANK DOME dabei sein.

Die Anpassung des ISTAF-Hygienekonzepts ist jetzt erfolgt, nachdem die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder zu einheitlichen Regelungen für überregionale Großveranstaltungen unmittelbar umgesetzt und die Coronaschutzverordnung des Landes angepasst hat.

Die Latte tanzte auf und ab – und fiel dann doch noch zu Boden: Ganz knapp verpasste Armand Duplantis beim ISTAF INDOOR in der Berliner Mercedes-Benz Arena einen neuen Weltrekord. Der weltbeste Stabhochspringer schenkte den 1.500 Berlinern dennoch einen neuen Meetingrekord. Und zu feiern hatten die Leichtathletik-Fans noch zahlreiche weitere Top-Leistungen, unter anderem einen Südamerika-Rekord über 60 Meter Hürden und einen spannenden Weitsprung-Wettbewerb.

Armand Duplantis reckte die Hände in die Höhe, die Flammenwerfer spuckten als Zeichen eines gültigen Sprungs schon Feuer und der Weltrekord-Jubel lag den 1.500 Fans in der Mercedes-Benz Arena beim ISTAF Indoor auf den Lippen. Doch die neue Stabhochsprung-Bestmarke (6,19 m) sollte an diesem Abend ganz knapp nicht fallen. Der Schwede hatte die Latte nur hauchzart mit dem Oberkörper berührt. Das genügte.

Jubeln durfte der beste Stabhochspringer der Welt trotzdem. Über 6,03 Meter und den neuen Meetingrekord. „Ich habe alle Teile des Puzzles zusammen, um Weltrekord zu springen. Die Zuschauer haben wirklich viel für mich getan. Ich habe es wirklich genossen, in Berlin zu sein, und es ist nicht das letzte Mal gewesen“, so Armand Duplantis. In einem spektakulären Wettkampf belegte KC Lightfoot mit starken 5,92 Metern Rang zwei. Der Sechs-Meter-Springer aus den USA hatte Armand Duplantis zwischenzeitlich sogar die Führung abgeknöpft.

Eine blitzsaubere Serie legte Oleg Zernikel auf Rang drei hin. Der Deutsche Meister vom ASV Landau meisterte alle Höhen bis einschließlich 5,81 Meter im ersten Versuch. Damit steigerte er seine Hallen-Bestleistung um neun Zentimeter und schaffte exakt die Norm für die Hallen-WM Mitte März in Belgrad. „Die Sprünge haben sich extrem gut angefühlt. Es ist ein gutes Zeichen, dass ich heute jede Höhe im ersten Versuch geschafft habe. Jetzt muss ich meine Kräfte sparen, um bei den nächsten Wettkämpfen schneller auf 5,80 oder sogar 5,90 Meter zu kommen“, freute sich Oleg Zernikel nach seiner Bestleistung.

Erstmals in dieser Saison startete Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz in einem Weitsprungwettbewerb, nachdem sie zum Aufwärmen den 60-Meter-Vorlauf genutzt hatte. Allerdings hatte sie Probleme, die unterschiedliche Lauftechnik umzusetzen. „Ich konnte es erst zum fünften Versuch korrigieren. Dort gelang ihr der erste gültige und letztlich beste Durchgang mit 6,66 Meter. Das reichte zu Rang drei weitengleich mit der Zweiten Merle Homeier von der LG Göttingen, die einen starken Wettkampf zeigte und ihre Hallenbestleistung um zehn Zentimeter steigerte. Den Sieg sicherte sich die Dritte der vergangenen Hallen-EM, die Schwedin Khaddi Sagnia mit 6,68 Metern.

Der Sprint-Cäsar auf der Laufbahn hieß in Berlin Marcell Jacobs. Der 100-Meter-Olympiasieger aus Italien stürmte dem 60-Meter-Feld voraus und siegte spielend in 6,51 Sekunden. Damit revanchierte er sich für die Niederlage vor einem Jahr gegen Arthur Cissé (Elfenbeinküste), der sich mit 6,60 Sekunden Platz zwei vor Jimmy Vicaut (Frankreich; 6,61 sec) sicherte. Der deutsche Rekordhalter Kevin Kranz schrammte als Vierter in 6,62 Sekunden knapp am Podium vorbei.

„Letztes Jahr habe ich meine Saison in Berlin begonnen und es war der Beginn eines unvergesslichen Jahres. Es war also ein guter Grund, hier wieder anzufangen. Ich bedanke mich bei allen, die hier sind, und hoffe auf eine noch bessere Saison“, erklärte Doppel-Olympiasieger Marcell Jacobs, der bei seinem Saisoneinstand nur vier Hundertstel an seiner Bestzeit vorbeischrammte.

Bei den Frauen zeigte Daryll Neita eine Gala-Vorstellung. Die Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen mit der britischen Sprintstaffel stürmte im Vorlauf (7,18 sec) und im Finale (7,15 sec) gleich zu zwei neuen Bestzeiten über 60 Meter. „Ich bin sehr zufrieden. 2021 habe ich meine Saison in Berlin mit dem 100-Meter-Sieg beim ISTAF beendet. Es war also großartig, zurückzukommen und auch noch zu gewinnen. Ich glaube, Berlin hat etwas Besonderes für mich. Ich liebe es“, jubelte die Britin nach ihrem doppelten Bestzeit-Coup.

Auch die Italienerin Zaynab Dosso (7,28 sec) und Sophia Junk (7,29 sec) als Dritte nutzten die schnelle blaue Bahn zu neuen Bestzeiten. Die 22-Jährige von der LG Rhein-Wied blieb damit sogar eine Hundertstel unter der Hallen-WM-Norm für Belgrad. „Mit einer Bestleistung kann man stolz sein, das Publikum hat mich total beflügelt“, so Sophia Junk.

Drei Hundertstel dahinter sortierte sich Sprint-Ass Gina Lückenkemper bei ihrem ersten Hallenrennen nach 1099 Tagen auf Platz fünf ein. „Im Vorlauf hat mir das Feuer gefehlt, im Finale lief es besser. Für die ersten Hallenrennen nach drei Jahren kann ich zufrieden sein. Klar waren die Rennen ausbaufähig, aber ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte die Vize-Europameisterin nach dem Aufritt bei ihrem Lieblingsmeeting.

Eng ging es zu im Finale über 60 Meter Hürden, zumindest bis kurz vor die Ziellinie. Nach der letzten Hürde setzte sich Aurel Manga leicht ab, der Franzose siegte in 7,62 Sekunden. Die weiteren vier gestarteten Hürdensprinter liefen innerhalb von zwei Hundertstelsekunden ein. Drei Tausendstelsekunden trennten den Niederländer Koen Smet und Rafael Pereira aus Brasilien, der im Vorlauf den südamerikanischen Rekord auf 7,58 Sekunden gedrückt hatte (beide 7,68 sec). Vierter wurde der frühere Hallen-WM-Fünfte Gregor Traber (LAV Stadtwerke Tübingen/7,69 sec). Über 60 Meter Hürden blieb bei den Frauen Reeta Hurske aus Finnland als einzige Sprinterin unter acht Sekunden (7,99 sec). Zweite wurde die Niederländerin Zoe Sedney (8,05 sec) vor Hurskes Landsfrau Nooralotta Neziri (8,08 sec).

Meeting-Direkor Martin Seeber: „Ein herzliches Dankeschön an die Athletinnen und Athleten und an die Fans, dass sie Berlin diesen tollen Leichtathletik-Abend geschenkt haben. In diesen herausfordernden Zeiten war das ISTAF INDOOR in der Sportmetropole ein wunderschöner Lichtblick.  Wir haben überragend Leistungen erlebt – und der Weltrekord im Stabhochsprung hat sprichwörtlich gewackelt.“

Die Berlinerinnen und Berliner haben Para-Schwimmerin Elena Semechin zur „Sportlerin des Jahres 2021“ und Wasserspringer Patrick Hausding zum „Sportler des Jahres 2021“ gewählt. Gleich zweimal jubeln die Fußballer des 1. FC Union Berlin. Sie sichern sich bei der 43. Auflage der beliebten Wahl der Hauptstadt-Medien den Titel „Mannschaft des Jahres 2021“, und Trainer Urs Fischer wurde zum „Trainer des Jahres 2021“ gekürt. 

Geehrt wurden die CHAMPIONS 2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht im Rahmen einer großen Gala, sondern in einem Digital-Format – zu sehen unter www.champions-berlin.de und in den sozialen Netzwerken der Wahl.

 

Elena Semechin: „Ein Auf und Ab – wie eine Achterbahnfahrt“

„2021 ist definitiv eines der aufregendsten Jahre in meinem ganzen Leben – und diese Auszeichnung ist meine Extra-Belohnung“, jubelt Elena Semechin (geborene Krawzow), die nach 2019 zum zweiten Mal zu Berlins Sportlerin des Jahres gewählt wurde. Die Para-Schwimmerin gewann Gold in Tokio, Anfang November musste ihr dann ein Tumor im Kopf entfernt werden. Zwei Tage vor der OP heiratete sie ihren Trainer Phillip Semechin. „Ich habe so viel erlebt in diesem Jahr, so viele verschiedene Gefühle! Ein Auf und Ab – wie eine Achterbahnfahrt“, erzählt die 28-Jährige. „Es ging los mit Tokio, da war ich auf Wolke sieben. Nach zehn Jahren harter Arbeit endlich Gold gewonnen zu haben, war einfach eine Befreiung. Danach hatte ich eine schöne Zeit, bin rumgereist, war happy – bis dann die Diagnose kam. Da bin ich von Wolke sieben auf den knallharten Boden aufgeschlagen.“ Und der Kampf gegen den Krebs geht weiter. Es folgen Bestrahlung und Chemotherapie.

Auf Initiative der Berliner Medien wurde Elena Semechin im Rahmen der Wahl zudem mit dem Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnet, der mit einer finanziellen Zuwendung der Spielbank Berlin in Höhe von 5.000 Euro verbunden ist. „Das ist eine große Unterstützung und Entlastung für mich. Vielen lieben Dank an alle, die das möglich gemacht haben.“

Bei der Wahl der Sportlerinnen des Jahres landet Wasserspringerin Lena Hentschel, die in Tokio Bronze gewann, auf Rang zwei vor Bogenschützin Lisa Unruh, die mit dem Team ebenfalls Olympia-Bronze holte.

 

Patrick Hausding feiert vierten CHAMPIONS-Titel: „Ein krönender Jahresabschluss“

Nach seinen Siegen 2010, 2017 und 2019 ist Patrick Hausding zum vierten Mal Berlins Sportler des Jahres. „Der Goldene Bär ist ein echter Lichtblick und ein krönender Jahresabschluss. Wir haben so viele herausragende Sportler in Berlin – eine Riesen-Ehre“, sagt „Mr. Wasserspringen“. Der 32-Jährige gewann bei seinen vierten und letzten Olympischen Spielen gemeinsam mit Lars Rüdiger Bronze vom 3-m-Brett und durfte bei der Eröffnungsfeier zudem die deutsche Fahne tragen. „Bei vier Olympischen Spielen mit drei Medaillen nach Hause zu gehen – da kann man nur sehr zufrieden sein“, bilanziert Patrick Hausding. „Wie jeder andere Sportler hätte ich mir in diesem Jahr natürlich gewünscht, mehr Wettkämpfe zu haben. Aber ich will mich nicht beschweren. Wir sehen gerade jetzt wieder, wie schwer es Menschen rund um den Globus haben und wie gegen das Virus gekämpft werden muss. Dass Olympia stattfinden konnte, war ein Riesending.“

Hinter Hausding belegen die Berliner Ruderer Olaf Roggensack und Martin Sauer, die Silber mit dem Deutschland-Achter gewannen, Rang zwei. Platz drei geht an den Kanuten Tim Hecker, der sich in Tokio im C2 Bronze sicherte.

 

„Super-Auszeichnung“ – 1. FC Union und Urs Fischer holen CHAMPIONS-Titel

Die beiden weiteren Goldenen Bären gehen nach Köpenick. Der 1. FC Union Berlin wurde von den Berlinerinnen und Berlinern vor Basketball-Meister Alba Berlin und Eishockey-Meister Eisbären Berlin zur Mannschaft des Jahres gewählt. „Super-Auszeichnung“, freut sich Union-Kapitän Christopher Trimmel. „Wenn man das ganze Jahr gut gearbeitet hat, dann ist das am Jahresende die absolute Bestätigung.“

Berlins Trainer des Jahres 2021 trainiert die Mannschaft des Jahres: Urs Fischer, seit 2018 erfolgreich bei den Köpenickern, gewinnt die Abstimmung vor Basketball-Ikone Aíto García Reneses, der ALBA Berlin zum Meistertitel und ins Pokalfinale führte, sowie Eisbären-Meistertrainer Serge Aubin. „Ich fühle mich geehrt, diese Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen“, sagt Urs Fischer. „Es bedarf aber auch eines funktionierenden Teams. Ohne die Unterstützung meines Teams wäre das nicht möglich gewesen.“

Besonderheit in diesem Jahr: Mit Elena Semechin, Patrick Hausding, Urs Fischer und Union Berlin triumphieren 2021 dieselben CHAMPIONS wie 2019. Dass ein Sieger-Quartett bereits in einem Vorjahr erfolgreich war, gab es bislang in der über 40-jährigen Geschichte der Wahl noch nie.

 

Sonderpreis der Sportmetropole für Bernd Wolfarth

Mit dem Sonderpreis der Sportmetropole zeichneten die Berliner Medien und CHAMPIONS-Organisatoren diesmal Prof. Dr. Bernd Wolfarth aus. Der Leiter der Sportmedizin der Charité Berlin und Leitendende Olympiaarzt des Deutschen Olympischen Sportbundes „ist seit Jahren ein wichtiger Partner des Berliner Sports“, heißt es in der Begründung. „Er leistet mit seinem Team seit Beginn der Pandemie wirklich Großartiges – ob bei der Behandlung von Sportlerinnen und Sportlern, die an COVID erkrankt sind, der Betreuung von Mannschaften und Veranstaltungen, bei der Erstellung und Umsetzung von Konzepten oder beim Testen von Spitzenteams und im Nachwuchssport. Bernd Wolfarth hat für alle ein offenes Ohr und ist ‚gefühlt‘ rund um die Uhr im Einsatz.“

 

Charline Schwarz, Mira Jeanne Maack, Lilly Stoephasius und Moritz Adam sind die Berliner „Juniorsportler*innen des Jahres 2021“

Freuen können sich auch vier Talente aus der Sportmetropole – sie sind Berlins Juniorsportler*innen des Jahres: Bogenschützin Charline Schwarz (20 Jahre), die gemeinsam mit Lisa Unruh und Michelle Kroppen sensationell Olympia-Bronze gewann; Para-Schwimmerin Mira Jeanne Maack (17), die in Tokio gleich dreimal den Sprung ins Finale schaffte; Skateboarderin Lilly Stoephasius (14), die jüngste Deutsche Olympia-Starterin verpasste in der Disziplin „Park“ als Neunte nur knapp das Finale; sowie Kanute Moritz Adam (22), U23-Weltmeister und -Europameister.

 

Weitere Informationen unter www.champions-berlin.de.